Re: Mord und Totschlag - Computer-Spiel entfacht Glaubensdiskussi…
>lotto > Der Gläubige ist hier in der Beweispflicht. Wer eine ungewöhnliche
> > Behauptung aufstellt, muss auch einen ungewöhnlichen Beweis liegern.
> > Der Gläubige muss beweisen dass Gott existiert. Wenn man behauptet,
> > Gott greift in diese Welt ein, so muss sich eine Wirkung nachweisen
> > lassen. Kann ich keine Wirkung nachweisen, greift er also auch nicht
> > ein und ist daher irrelevant.
> >
> > Es gibt deswegen keinen Gottesbeweis, weil Gott ein ausgedachtes
> > Wesen ist.
> Das war jetzt ein Widerspruch in sich. Erst sagen Sie es gibt keinen
> Beweis ob Gott exisitiert oder nicht, und dann behaupten sie Gott
> existiert nicht.
>
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass es keinen Beweis für
Gott gibt. Also gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass er
existiert. Es gibt weder ein Indiz noch einen Hinweis für die
Existenz irgendeines Gottes.
> Und ein Glaeubiger muss nichts beweisen. Oder muss jemand der jedes
> mal seine “Glueckszahlen” beim Lotto spielt beweisen, dass das auch
> wirklich seine Glueckszahlen und nicht die eines anderen sind (oder
> gar die falschen :)).
Natürlich muss er. Wenn man Lotto spielt gibt es Spielquittung.
Derjenige, der die Spielquittung vorlegt, tritt den Beweis an, dass
er gespielt hat. Habe ich keine Spielquittung, gibt es keinen Grund
anzunehmen, dass ich gewonnen habe.