Endlich Freitag der 13. Ich sollte Lotto spielen? :) - Ein schwarzer Tag für die Menschenrechte…

lottoa) Welcher Trottel zieht den schmerzhaften und qualvollen Tod durch
> > Gift dem schnellen durch professionelles Erhängen vor? Ein Depp muss
> > das sein…
>
> Beides schon mal ausprobiert?
Nein. Aber andere haben zur Genüge…da lässt sich so einiges
erkennen.
> Abgesehen davon: Was heißt
> “professionelles” Aufhängen? Daß ein professioneller Henker die
> “Arbeit” erledigt?
Nicht nur. Damit ist der Unterschied gemeint, ob jemand qualvoll über
Minuten stranguliert und erdrosselt - oder ob ihm in
Sekundenbruchteilen das Genick gebrochen (bzw zerrissen) wird.
Alles eine Frage der angewandten Technik.
> In Plötzensee war ein solcher “Henker” tätig und
> hatte den Auftrag, die Qualen der Delinquenten (z.B. wg. 20.Juli) “zu
> verlängern”. Diese “Aufgabe” wurde “professionell” erfüllt, damit
> sich der Auftraggeber an den Todesqualen (die z.T. über 20 Min
> angehalten haben sollen) weiden konnte.
Es wird viel erzählt.
Wahrheitsgehalt unbekannt. Ich sage nur:
Inkubatorbabies.
Lampenschirme aus Menschenhaut.
Massenvernichtungswaffen.
> Du siehst: Die Bandbreite des “professionellen Aufhängens” kann
> größer sein, als es zunächst den Anschein hat.
Nicht wirklich. Wie exakt ein Todesurteil zu vollstrecken ist, ist
bis ins winzigste Detail geregelt.
> Im übrigen hat Göring durch seine Selbstentleibung dem Sieger das
> “Vergnügen” genommen, den Besiegten eigenhändig hinzurichten
Man hat schon von Fällen gehört, in denen definitiv Leichen auf den
Hinrichtungsapparat geschleppt wurden, nur um den Buchstaben des
Urteils vorgeblich Rechnung zu tragen.
Man muss schon ziemlich lange suchen, um noch sinnbefreiteres Handeln
aufzutun…
> und
> damit den Boden für Spekulationen hinsichtlich seiner Todesursache
> bereitet (was durchaus beabsichtigt gewesen sein dürfte, denn sterben
> mußte er schließlich so oder so. Daher wollte er wohl, nach
> Möglichkeit, dem Sieger noch ein Ei ins Nest legen, das spätere
> Generationen dann ausbrüten sollten).
Ist wohl eher so eine Art dummes Tapferkeits/Männlichkeitsritual.
Männer halt… kein weiterer Kommentar. ;-) > Zumindest ein Überleben als
> “Märtyrer” der “Bewegung” dürfte er in Betracht gezogen haben. Da
> Göring aber ohnehin schon sein “Ansehen” in Nazikreisen ruiniert
> hatte, ist der Plan nicht so ganz aufgegangen.
“Ansehen” ist gut…
Gabs irgend einen unter den Stabskadern, der noch verhasster war als
der (permanent mit Misserfolgen und Grössenwahn glänzende) “Vize”?
> Bei Heß hats funktioniert (ob beabsichtigt oder nicht sei
> dahingestellt)!
Ist schon lustig… ausgerechnet ihre Verräter ehren sie, die
Braunbacken.
Na was will man erwarten? Logik ist halt Mangelware in manchen
Kreisen. ;-) > Außerdem: In gewissen Kreisen gilt in diesem Zusammenhang ein
> vollzogener Suizid als durchaus “ehrenvoll”, jedenfalls verglichen
> mit der Haltung des Verurteilten, der zur Stätte der Hinrichtung
> geführt wird (sog.”Opferlamm” usw.)
Jaja, immer diese Neigung zum theatralischen Auftritt…
> In diesen Kreisen wurden z.B. in jener Zeit auch die Giftkapseln
> verteilt und desöfteren auf das Vorbild “römischer Feldherrn”
> hingewiesen, die sich lieber in ihr “Schwert stürzten”, als in
> Gefangenschaft zu gehen.
Hatte wohl eher was mit _Feigheit_ vor dem eigenen Verrat (unter
Folter…?) zu tun.
> > b) Woher hatte er das Zeug?
>
> 1. Der Anwalt?
Gut möglich.
> 2. Seine (2.) Frau?
Kein Besuch ohne Trennscheibe.
> 3. Ein anderer Besucher?
dito
> 4. Giftkapsel eingenäht in irgendeinem Wäschestück?
Grundsatz 1 in jeder Haftanstalt: Kein einziges privates
Kleidungsstück.
> > Und warum kommen mir da 9mm-Pistolen, Schily und Stammheim in den
> > Sinn?
>
> Siehe oben, bezüglich “Boden für Spekulationen bereiten”.
Pistolen beamen sich nicht von selbst in den Hochsicherheitstrakt.
> Da die
> Menschen oftmals denken, ein Gefängnis sei ein total von der
> Außenwelt abgeschirmter Ort, in den von außen nichts eingeschmuggelt
> werden könnte, ist der Gedanke an eine Verschwörung schnell bei der
> Hand.
Natürlich wird geschmuggelt dass es qualmt.
Die Frage ist nur: von wem?
> Stammheim ist deshalb ein unpassendes Beispiel…
Nicht unbedingt. Ich halte es für ziemlich weit hergeholt, dass man
sich selbst ins Genick schiesst, um andere anzuschwärzen. Das könnte
man mit wilden Behauptungen und wüsten Aussagen viel effektiver tun.
> > c) Who cares about an asshole?
>
> Who cares about history?
Who cares about anything?

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